counter Josuas Blog: Schweiz & Co
Josuas Blog
Mittwoch, 4. Oktober 2006
9h können lang sein...

Das waren am Montag die Leute, die mit mir angefangen haben... Matteo ist der in der dritten Reihe rechts.

Hmm... bis auf ein Gespräch mit dem Disponent vom Marshalling (Zwischenlager für die Einzelteile, bevor die Triebwerke wieder montiert werden)war es heute eher unspannend. Wir haben wieder unsere Touren gemacht. Diesmal bis zum dritten Hangar. Das Gelände ist ganz schön groß, muss man schon sagen.
Morgen Nachmittag ist das Treffen mit Frau Trimmel. Das heißt morgen geht's dann wohl los...

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Dienstag, 3. Oktober 2006
zweiter...
Flagge Dtschl.
Zu Ehren meiner Heimat (ok, ok... ich wollte nur mal wieder ein Bild einbauen)...

Gestern abend war ich noch mit Serge (einer meiner Mitbewohner, der seit heute für nen Monat nach Mexico ist) und nem Kumpel von Serge das erste Mal in Zürich. Im Rosengarten. War ganz nett. Und spätestens seit gestern befolge ich den Rat, den ich auf einer Inet-Seite gelesen habe: Hör auf die Preise umzurechnen, das frustiert nur. Ein Bier 7,60 ChF (~5€). Da ists nicht schwer arm zu werden.
Heute morgen ging's dann halb acht los. Wobei der Tag dann daraus bestand, mich ein bisschen in Triebwerkstechnik und den allgemeinen Prozessablauf bei der Triebwerkswartung einzulesen. War auch echt interessant, aber Matteo war schon sehr gelangweilt. Er hat das ja alles schon letzte Woche gemacht. Naja, wir haben dann halt mal noch diverse "Touren" gemacht. D.h. wir haben die Theorie in der Realität begutachtet (also mal die einzelnen Stationen, die so ein Triebwerk bei der Komplettzerlegung durchläuft abmarschiert) und waren mal in der Werft, wo grad ne MD-11, ein A340 und ich glaube ein A320 rumstand.
Frau Trimmel hab ich auch mal ganz kurz kennen lernen können. Scheint auch nett zu sein. Eine sehr beschäftigte Frau, die wohl mehr auf irgenwelchen Meetings ist als in Ihrem Büro und die wohl öfters mal 12h Tage hat.
Am Donnerstag haben wir dann mal eine Besprechung, wo wir hoffentlich etwas mehr Klarheit für unser Projekt bekommen. So wie es scheint, arbeiten wir dann mehr oder weniger unabhängig und erstatten alle zwei Wochen Bericht, wie wir vorwärts kommen.
Naja, heute abend werd ich mal früher ins Bett gehen und mich n bisschen enstpannen. Muss irgendwann mal noch den Stress der letzen Woche schlafenderweise verarbeiten...

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Montag, 2. Oktober 2006
erster "Arbeits"tag
Heute morgen gings dann also los. Tram, S-Bahn - nach ca. 20 Minuten war ich am Flughafen. Nachdem ich mich erstmal zum Ausgang durchgefragt hatte, war dann der gestern schon inpizierte Fußweg vom Airport zur SRTechnics kein Problem mehr. Und außer, dass ich nicht auf der Liste stand, die dort von einem Wachmann abgehakt wurde, ging es dann doch relativ glatt alles. Die ganze Gruppe bestand aus ca. 30 Leuten. Aber nicht, wie ich zunächst angenommen hatte nur aus Praktikanten und Diplomanden, sondern auch aus Mechanikern, IT'lern, Communications-Menschen etc. Also einmal quer durch die Firmen-Abteilungen.
Es ging dann also das Programm los: Flughafen-Ausweise abholen, Firmenpräsentation, Betriebsführung, Mittagessen, Gruppenfoto, Vorträge über Sicherheit, Zutritt und am Ende sollte man sich dann eigentlich mit dem Vorgesetzten treffen. Frau Trimmel war dann aber erst mal in der allmonatlichen Besprechung mit dem Vorstand, sodass ich mich erstmal mit meinem Praktikantenkollegen Matteo zusammengesetzt habe, der mir die ersten Geheimnisse der TLLM (meiner Abteilung, das mit den Abkürzungen wird noch n Spaß. Im Intranet gibts ne Liste über mehrere Seiten, in der nur Abkürzungen stehen) nähergebracht hat. Matteo ist nämlich schon ne Woche da und wird bei unserem Projekt zum Material Flow die betriebswirtschaftlichen Aspekte abdecken. Und ich bin echt beruhigt: Ist n netter Kerl ausm Tessin, 25, und kurz vor der Diplomarbeit. Ich glaube, mit ihm zusammenzuarbeiten wird sehr angenehm...
Was beeindruckend ist: in der Werft und sonst auch in den verschiedenen Abteilungen steht wirklich alles, wo einem Luftie das Herz aufgeht. Über Flugzeuge aller Art (A340, A330 durften wir heute auch mal rein) bis (natürlich) hin zu Turbinen und -Teilen. Und das in Mengen und Gegenwerten, die man sich kaum vorstellen kann. Allein im Ersatzteilelager liegt Material im Wert von 900 Mio. Franken (wird nicht allzu schwer zu erreichen zu sein, wenn allein ein Triebwerk 15 Mio Franken kostet). Was ich damit sagen will: Falls mich die Motivation mal verlassen sollte: Ein Blick in die Werft genügt... ;-)
Morgen werd ich dann wohl das erste Mal auf Frau Trimmel treffen. Und ich hoffe, dass wir dann auch schonmal n Überblick über unser Projekt bekommen, gesagt bekommen, wo wir die Informationen her bekommen, die wir brauchen etc.
Auf jeden Fall wird es aber noch ne Menge Zeit brauchen, bis ich in der Sache drin bin... Dafür ist die Firma zu groß und die Triebwerkswartung ein zu komplexer Vorgang.

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Samstag, 30. September 2006
letzter Tag in Deutschland
So... in letzte Minute ist er fertig geworden, der Blog. Denn morgen früh geht's nach zwei etwas stressigen Auzugstagen los in die Schweiz. Mein Vater fährt mit mir und dem vollen Auto zu meiner neuen WG. Serge und Cedric, meine Mitbewohner, werden erst mal gar nicht da sein. Serge meinte, das wäre eines der wenigen Wochenenden, an denen niemand da sei. Naja, dann werd ich mich halt erstmal, soweit das innerhalb eines Tages möglich ist, einrichten und mich seelisch-moralisch auf den ersten Arbeitstag am Montag vorbereiten.
Da bekomme ich wohl erst mal mit ca. 50 anderen Praktikanten und Diplomanden eine Firmenvorstellung, bevor ich dann nachmittags meiner Vorgesetzen, der Frau Trimmel das erste mal begegne. Ich denke, das ist ein ganz gutes Anfangsprogramm. Mit den vielen anderen "Neulingen" kommt man sich vielleicht nicht ganz so verloren vor, wie alleine.
Eigentlich bin ich bisher auch noch recht entspannt. Meine größten Sorgen im Moment sind, dass ich (wie so oft: hätte beinahe mein Fahrrad in Stuttgart stehen lassen) irgendwas Wichtiges vergessen habe und wann ich ein Konto eröffnen soll. Ich weiß ja nicht wie das in der Schweiz ist, aber in Deutschland hat ja kaum eine Bank länger als sechs Uhr abends auf. Und je nachdem bin ich ja erst zu dieser Zeit fertig mit arbeiten... Naja, es wird sich eine Lösung finden... :-)
Noch was zum Blog: Ich hoffe, dass ich hier einigermaßen regelmäßig schreiben werde. Und würde mich natürlich auch über Reaktionen freuen. Geht hier in Form von Comments leider nur, wenn man sich anmeldet. Ansonsten ist gibt's ja noch Email.

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Letzte Aktualisierung: 2007.03.24, 21:11
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