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Samstag, 24. März 2007
-= ENDE =-
josua, 21:11h
Der letzte Arbeitstag vorüber, der Schreibtisch leergeräumt, Arbeiten abgeschlossen... Das waren jetzt also sechs Monate Praktikum. Schon erstaunlich, wie schnell es am Ende vorübergeht und wie überraschend das Ende kommen kann... Realisiere erst langsam, dass ich am Montag nicht früh aufstehen, zur Arbeit marschieren und meinen Job machen werde. Und ich muss sagen: Ich vermisse es jetzt schon ein bisschen. Ich glaube, es liegt daran, dass man ab jetzt nicht mehr an "Großem" beteiligt sein wird. Denn was man auch sagen will über diese Firma. Da wird Großes vollbracht. Auch wenn es zu einem gewissen Grad chaotisch ist, funktioniert es ja trotz allem irgendwie, dass am Ende funktionierende Maschinen das Gelände verlassen, die einige Tage zuvor noch in ihren Einzelteilen verteilt auf einem beachtlich großen Gelände lagen.
Und wie sich auch das Verständnis für den Betrieb verändert innerhalb einer solchen Zeitspanne ist doch enorm. Aufgefallen ist mir das gestern, als Jutta versuchte, einer Diplomantin, die ab April bei SRT sein wird und der ich die Firma, Abläufe und alles andere wichtige noch näherbringen durfte, deutlich zu machen versuchte, was ihr Beschäftigungsfeld sein wird. Noch vor sechs Monaten hätte ich nicht ansatzweise begriffen, was die Bedeutung der Begriffe, und der daraus gebildeten Sätze tatsächlich sind. Gestern konnte ich jeden Schritt nachvollziehen. Und wenn man das bemerkt, wird einem erst klar, wie man in diese Firma bereits involviert ist. Ich kann auf jeden Fall sagen: Ich bereue nichts. Auch, wenn mir das Thema des Praktikums am Anfang Schwierigkeiten bereitet hat, geht eine sehr interessante Zeit zu Ende und das was ich gelernt habe (und das nicht nur fachlich) steht in einem guten Verhältnis dazu, was ich dafür geben musste. Die nächste Woche steht jetzt noch ganz im Zeichen einiger organisatorischer Dinge, die erledigt sein wollen... Am Freitag geht es dann noch ein letztes Mal zu SRT. Da hat mich Jutta noch zum Essen eingeladen. Eine nette Geste, wie ich finde. Abends dann nochmal pokern mit einigen von den Leuten, die ich hier kennen gelernt habe und am 2. April hab ich dann wieder meinen Wohnsitz in Stuttgart... Über alle die mitgelesen haben habe ich mich gefreut! Das ist das Ende des Praktikumsblotts! ... link (0 Kommentare) ... comment Freitag, 9. Februar 2007
Highlights des Monats Februar
josua, 22:00h
Letztes Wochenende gab es dann endlich mal wieder eine schöne Abwechslung in meinem Leben hier: Kathrin und Aline waren da...
... und nachdem ich dann das Gleis 54a gefunden hatte, konnte es los gehen. Nach einem eher gemütlichen Freitag abend gings Samstag auf große Sightseeing-Tour. Nicht nur, dass wir in den Genuss eines kalten Windhauchs in 900m auf dem Uetliberg mit herausragender, wenn auch vernebelter (naja, eigentlich nur vernebelt ;-) ) Sicht über Zürich kamen, auch der Marsch an der mir bisher unbekannten Westseite des Sees, vorbei an der (sicherlich) überaus beeindruckenden Sukkulenten -Sammlung war nicht zu verachten... Außerdem gehören die Beiden jetzt auch zu dem ausgewählten Kreis derer, die sagen können: „Deutsches Raclette ist für Weicheier! Ich habe das original Schweizer Raclette gegessen nur mit Käse und Kartoffeln!“ ;-) Das gab’s nämlich abends als wir durchgefroren (naja, zumindest mir war kalt…) und müde aus der Stadt zurückkamen. Somit war der Tag also voller Zürcher Höhepunkte; der Abend konnte kommen. Es ging ins Movies, ins Palavrion und zu guter letzt (wie konnte es anders sein?) ins Lady Hamilton. Ein durchaus lustiger Abend… Sonntag nutzen wir das wunderschöne, fast schon frühlingshafte Wetter für einen Spaziergang an der Limmat (das ist einer der Flüsse, der durch Zürich fließt), der jedoch rechtzeitig zum Handball-WM-Spiel (/-Sieg) fertig sein musste, das sich Aline als (semi-)halb-professionelle ;-) Handballerin natürlich nicht entgehen lassen wollte. War ein richtig schönes Wochenende mal wieder… Mittwoch abend war Fußball angesagt! Das großartige Spiel: Deutschland gegen die Schweiz. Übers StudiVZ hatten wir, ca. 20 Leute im Lady Hamilton verabredet. Und ich muss sagen: War sehr cool. Viele nette Leute! Und so wurde es dann auch etwas später als meine „Kalkulation“ vorsah… Hat sich aber auf jeden Fall gelohnt. Und ein 3:1 ist ja soo schlecht auch nicht! ;-) Bei der Arbeit geht es auch weiterhin bergauf: Eddie hat sich mein Monitoring-Sheet Anfang der Woche mal im Detail erklären lassen und ist, ich glaube ich kann das Wort benutzen, begeistert! Auch, wenn er wegen uns schon den ein oder anderen Schreianfall hatte, wie wir aus anderer Quelle erfahren haben, was aber einfach daran liegt, dass er mithilfe meines Monitorings Abläufe entdeckt hat, die so einfach nicht sein können, wenn die (von seiner Abteilung erstellten) Prozesse funktionieren sollen. Und ich muss schon sagen: Ich habe einen sehr dankbaren Job! Eddie ist dann mit meiner Arbeit zufrieden, wenn ich aufdecke, was in der Firma alles schief läuft, wofür ich selbst nicht verantwortlich bin. Denn die Schwierigkeit an Problemen liegt ja meistens eher daran, sie zu lösen und nicht daran, sie zu finden... ;-) Auf jeden Fall wird meine Arbeit am Montag nun im Führungskreis vorgestellt… Eine schöne Anerkennung, wie ich finde, und genau das motiviert mich auch und bringt mir zurzeit den Spaß an dem was ich mache. Am Dienstag lerne ich dann außerdem mal meinen Nachfolger kennen, den ich die letzten beiden Märzwochen voraussichtlich noch „einlernen“ darf. Bin ich ja mal gespannt, was das für einer ist. Ansonsten geht’s morgen erst mal zu Lukas’ Geburtstagsfescht. Wird sicher lustig. Dies zum heutigen, leider unillustrierten Beitrag. Danke für die Aufmerksamkeit! ... link (0 Kommentare) ... comment Mittwoch, 24. Januar 2007
Das Materialprojekt und die Aufgabe
josua, 23:22h
Der letzte Eintrag liegt (mehr als) ein Monat zurück. Das Leben geht trotz allem weiter... (Wer hätt's gedacht? ;-) )
Bei der Arbeit haben sich bspw. ein paar kleine, aber feine Sachen geändert. Das Ende der Grobkonzeptionierungsphase des Material-Projekts, in das wir ja seit Neustem eingebunden sind (der Praktikumsblott berichtete) war ja am 8. Januar - Unser Startschuss! Uns wurden unsere neuen Ziele präsentiert, die sich zwar leider nur geringfügig von den bisherigen unterscheiden, die wir aber dafür mit anderen Mitteln verfolgen: SAP is born! Wir haben endlich SAP-Zugang. Die Aufgabe lautet weiterhin: Begleite die (diesmal nur 20 kritischsten) Teile vierer Triebwerke in Echtzeit und verfolge Probleme, wenn sie auftreten! Resumiere am Ende, was schief gelaufen ist, um diese Mängel beseitigen zu können! Und irgendwie hat das am Anfang richtig Spaß gemacht. Ich habe das erste Mal das Gefühl, dass das was ich tue tatsächlich einen Nutzen bringt. Nicht zuletzt, weil Eddie, der Projektleiter, uns tatsächlich einbindet und nicht nur mitlaufen lässt, wie ich es als Praktikant ja immer zu befürchten habe. Jedoch ist letzte Woche die Vorbereitungsphase zu Ende gegangen! Diesen Montag sollte also alles bereit sein, um zu monitoren (so heißt das nämlich auf SR Technics-Denglisch). Jedoch merke ich, dass ich es bis heute nicht schaffe die Planungs- und die Ausführungsphase klar voneinander zu trennen. So wird, obwohl die Datenaufnahme sehr aufwändig ist, parallel noch am Setup für die selbige gefeilt, was nicht nur an sich Aufwand mit sich bringt, sondern auch Folgearbeit aufwirft. Eine etwas frustrierende Erkenntnis, die mir die letzten beiden Tage den Spaß leider etwas gemindert hat! Aber ich hoffe, dafür Ende der Woche ein Konzept parat zu haben, welches dann eine gute Basis für brauchbare Ergebnisse sein wird. Auch wenn der Weg dorthin wohl nicht 100%ig effizient war. Ansonsten sind es jetzt noch zwei Monate bis Ende... Und ich vermute, dass die Zeit bis dahin rasen wird. Benjamin ist offiziell die letzte Woche da, wird aber wahrscheinlich zwei Wochen verlängern. Und seit heute habe sieht es wohl auch so aus, als würde ich Ende März noch einen Nachfolger einarbeiten dürfen. Ein schöner Abschluss, wie ich fände. Ansonsten war der letzte Monat eher ruhig. Nach einer entspannenden Weihnachtspause waren die Wochenenden mehr gediegen als aufreibend... Nicht zuletzt, weil ich ein (verlängertes) WE krank im Bett lag. Wobei das Letzte trotz allem voll nach meinem Geschmack war: Ich wollte ursprünglich zu hause bleiben, weil ich noch nicht 100% fit war. Felix' Überredungskünste brachten uns dann jedoch "auf ein Bier" in eine neue Ecke der Stadt: Der Escher-Wyss-Platz ist eine eher alternative Ecke der Stadt in der es es viele verschiedene Möglichkeiten gibt, weg zu gehen. Im Und das Taten wir dann auch, indem uns wir ein paar andere Deutsche,mit denen wir als schon unterwegs waren und die wir im Schiffsbau, unserer Anlaufstastion getroffen hatten anschlossen, die gerade auf Kneipentour waren. Es wurde am Ende ein sehr netter Abend! Und seit heute ist es auch Winter in Zürich! Und das richtig! Ca. 10 cm hat es heute nacht vom Himmel geweht, die ich bei der Heimfahrt auch mit Freude ausführlich bei einer Fahrt mit dem "langsamen" Bus begutachtet habe... Das Bett wartet! ... link (0 Kommentare) ... comment Freitag, 22. Dezember 2006
Weihnachten / Halbzeit
josua, 18:34h
Der heutige Tag ist (in meinem Leben zumindest) ein mehrfach historischer: Einmal bin ich jetzt schon fast 3 Monate hier, was bedeutet, dass ich die Hälfte der 6 Monate Praktikum hinter mir habe. Und trotzdem wird die zweite Hälfte sicher nicht halb so lustig, wie die erste, weil Matteo heute seinen letzten Tag hatte; seine 13 Wochen sind vorbei. Schon irgendwie schade, denn er war so ein bisschen derjenige, der dafür gesorgt hat, dass wir die neun Stunden nicht nur gearbeitet, sondern auch ein bisschen Spaß gehabt haben.
Seinen Abschied haben wir gestern nach der Arbeit dann auch noch gebührend mit viel (zu viel) Bier in der ETH-eigenen Bar gefeiert, nachdem Jutta am Arbeitstag davor noch einen kleinen Abschieds-Apero (+ allzweiwöchiges Status-Treffen) organisiert hatte. War ganz lustig. Bei Jutta hat man immer das Gefühl ihr liegt wirklich was an unserer Zukunft. Nicht nur, dass sie Benjamin ja schon, nachdem sie ihm aus seiner Praktikums-Zeit in China gekannt hat, bei der SR Technics eine Diplomarbeit besorgt, ihm danach seiderzeitiges Praktikum besorgt hat und sich im Moment rührend um seine berudfliche Zukunft kümmert. Auch Matteo hat sie gestern eine Diplomarbeit angeboten und erste Anfragen bei den Kollegen gestellt... Und ",dass ich nicht so alleine bin" sucht sie für mich gerade einen Mitpraktikanten für die Zeit im Februar, wenn Benjamin dann auch fertig ist. Und auch sonst, werden mir die Leute immer symphatischer für die wir arbeiten. Beste Voraussetzungen fürs nächste Jahr. Die letzten beiden Wochen waren auch eher entspannt. Und so wie's aussieht bekommen wir auch erst zum 8. Januar Konkretes zu tun. Man darf gespannt sein. Aber jetzt ist ja erstmal Weihnachten. Freu mich auf ein paar freie, entspannte Tage zu Hause... Und noch ein Nachtrag (-Bild) von vor zwei Wochen: ![]() Das Bild entstand am Pistenkreuz während der Exkursion zur SR Technics der Euroavia München. ... link (0 Kommentare) ... comment Dienstag, 12. Dezember 2006
Lukas & Michael - Basel & Zürich
josua, 20:27h
![]() Es ging also zunächst nach Basel. Bzw. um ganz vorne anzufangen: Die Euroavia München plante vor einiger Zeit eine Exkursion an den Flughafen in Zürich und zu SR Technics. Und nachdem Lukas und Michael beim Symposium in München waren und ich nun mal bei SR Technics Praktikum mache, haben die beiden das als Anlass genommen mitzugehen, wobei es aber zunächst zum Lukas nach Basel gehen sollte... In der dort (im Gegensatz zu meiner) verdammt großen und verdammt genialen WG angekommen haben wir den frühen Abend erst mal nur damit verbracht, Erfahrungen auszutauschen und zu erzählen, was die vergangenen Monate passiert ist. Schon erstaunlich, wie unterschiedlich so ein Praktikum doch sein kann. Dazu gabs den ein oder anderen Schluck Wein und (der Lukas hatte sich vorbereitet und eingekauft) Hawaitoast. Um zwölf konnten wir uns dann aufraffen, zur Kaserne zu marschieren, wo uns Eva, eine von Lukas' Mitbewohnerinnen empfohlen hatte hinzugehen: Gesagt getan! Ich lass' die Bilder sprechen. ![]() Ja, es hat geregnet! ;-) ![]() ![]() in der Kaserne Samstag morgen dann, nach wenig Schlaf gings dann los nach Zürich und es begann der Teil des Wochenendes, der uns Informationen bescheren sollte, die wir doch so sehr begehren! Angefangen mit einer Rundfahrt über den Flughafen, die doch sehr interessant war, da sie uns auch an das Eck brachte, von dem ich bisher noch nie was gesehen hatte. ![]() am Pistenkreuz Und im (für mein Verständnis... Waren trotz allem 1,5h, aber man kann in der Kürze nicht mal Ansätze vom Ablauf erfassen) Schnelldurchgang wurden wir einmal durch die SR Technics geschleust... ![]() PW Viertuusig ;-) ...und waren um vier bereit für das Abendprogramm... OK, wir waren alles andere als bereit, und mussten uns erstmal bei Pizza, Wein (das musste der Josua noch besorgen gehen, denn er war nicht vorbereitet und hatte nicht eingekauft) und interessanten Diskussionen über Gott und die Welt (und all die anderen Dinge ;-) ) stärken. ![]() ![]() So konnte der Abend also losgehen. ![]() Naja, auf Grund meiner Unkreativität gings halt mal wieder ins Lady Hamilton. Zusammen mit Matteo, Benjamin und Felix. Und da blieben wir dann auch bis spät in die Nacht bzw. früh in den morgen. Alles in allem war's ein sehr geniales Wochenende und schön mal wieder die Kollegen zu sehen, mit denen man ja die letzten beiden Jahre beinahe täglich zutun hatte (in guten wie in schlechten Zeiten ;-) ). Mehr Fotos gibt's hier. Hier und hier gibt's das ganze außerdem nochmal aus nem anderen Blickwinkel. ... link (1 Kommentar) ... comment Donnerstag, 7. Dezember 2006
Die Zeit schreitet voran
josua, 22:25h
Da der Blog sich komischerweise nicht weiterschreibt, während ich nicht jünger werde, werde ich mal ausnahmsweise nicht nichts schreiben und somit einen Punkt setzen, der einen Prozess des Umbruchs in Gang setzen soll, dessen Ende nicht abzusehen sein wird solange... Naja... Was ich sagen will: Es wird mal wieder Zeit, dass ich was schreibe und so tu ich das auch einfach mal...
... und fange wohl am Besten letztes Wochenende an, an dem Felix und ich unterwegs waren, um dem Nachtleben der Stadt, in der wir jetzt schon mehr als zwei Monate leben, positives zu entlocken. So ging es über einige Umwege los im Double U und endete im ZicZac, wo wir blieben bis das Licht anging. Und der Abend war auch allein deswegen so lustig, weil sich an der Haltestelle am Bellevue nicht nur Tiziana zu uns gesellt hatte (bei der wir uns bis heute fragen, was für Drogen sie nimmt, die zu ihrem "erquickenden" Verhalten führen), sondern wir auch sonst die ein oder andere lustige Unterhaltung mit wildfremden Menschen führen durften... :-) Außerdem war Samstag WG-Aufräum-Aktion angesagt. Die größten Neuerungen lassen sich wie folgt beschreiben: Ab sofort herrscht Rotlicht im Hause Gebhard-Marty-Blott. Die neu entchaotisierte Stube sticht durch ihre schlichte Gestaltung und den (puff-) roten Leuchtfleck hinterm Sofa hervor. ![]() Außerdem ist die (teilweise, irgendwann ging uns die Zeit aus) runderneuerte Küche mit einer Kühlschrankbeleuchtung ausgestattet, die den Vorteil hat, ungenießbare Lebensmittel zumindest nicht mehr anhand ihres Aussehens als solche identifizieren zu können. ;-) ![]() Naja... War auf jeden Fall ne lustige Aktion. Dienstag abend gings dann mit den Kollegen los, um den Weihnachtsmarkt und die Qualität des Glühweins zu testen. Und man kann sagen: Test nicht bestanden. Der Glühwein war ok, aber bei 18°C in ner (Bahnhofs-) Halle mit Licht kommt einfach keine Atmosphäre auf. Nachdem wir das festgestellt hatten ging's dann halt noch aufn Bierchen und zum Championsleague schauen ins Nelson. Mittwoch war (um die Arbeit nicht ganz außen vor zu lassen) Statusmeeting, auf dem wir endlich unsere Triebwerksverfolgung in schönen Diagrammen und Charts aufbereitet (Matteo ist Profi für sowas ;-) ) präsentieren konnten. Und das kam an! Da kamen Probleme zum Vorschein, die so nicht sein dürften und sowas gefällt Chefs natürlich, die sich für ihre Entscheidungen natürlich gerne auf Fakten berufen. Und somit wären wir auch schon am heutigen Tag angekommen, der unserem Team einen "Verantwortungswechsel" beschert hat. Waren nämlich beim Material-Projekt-Status (das TAT-Projekt, bei dem ich ja gedacht hatte, dass wir dort dazu stoßen würden läuft parallel und bearbeitet wohl ähnliche aber andere Themen) und kriegen unsere Aufträge ab sofort von dort. Außerdem hat uns der Projektleiter, Eddie, die Projektplanung und -Organisation etwas näher gebracht und ich muss sagen: das ist der Hammer, was für ein Aufwand für die Planung betrieben wird und wie weit diese teilweise ins Detail geht. Auch wenn das nix für mich wäre: definitiv interessant mal einen professionellen Projektaufbau zu erleben. Ja... Und morgen geht's dann zum Kollegen Lukas nach Basel, wo auch der Michael dezu stoßen wird, um dann Samstag mit den münchner Euroavianern eine Führung aufm Flughafen und durch die SR Technics zu bekommen. Wird sicher cool! ... link (0 Kommentare) ... comment Sonntag, 26. November 2006
Woche um Woche...
josua, 20:46h
... und da ist der Sonntag auch schon fast wieder vorbei. Ich werde mal wieder ein wenig was über die Arbeit erzählen, da tut sich nämlich gerade das ein oder andere: So ist bspw. nächste Woche Donnerstag (viel früher, als ich damit gerechnet hatte) der Startschuss für das TAT-Verkürzungs-Projekt . Und wir werden eingebunden als "Fachgremium", wie der Projektleiter, Eddie, der damit auch zu unserem neuen Arbeitsbeschaffer wird es genannt hat. Naja, das bedeutet letztendlich, dass unsere Informationen (die ersten Berichte sind schon geschrieben und verteilt) u.a. als Quelle dienen werden, um Ansatzpunkte zu definieren. Ich denke "Fachgremium" klingt beeindruckender, als unsere Funktion am Ende tatsächlich sein wird, aber ich fühle mich in meiner Arbeit ernstgenommen und freue mich, Teil eines professionell aufgezogenen Projekts sein zu werden. Denn wir (allesamt eher praxisunerfahrene Studenten) haben bisher eher kurzfristig geplant (man könnte es auch "rumwurschteln" nennen ;-) ) und ich persönlich hoffe, dass ich da etwas über Organisation und Planung mitnehmen werde.
Letzten Donnerstag hab ich morgens noch einen ausführlichen Einblick in die Airfoils-Abteilung (eine beinahe unabhängige Abteilung, die sich nur um die Schaufeln und Statoren der Turbine und des Kompressors kümmert) bekommen. Hatte schonmal mit dem Vorarbeiter Holger und dem Meister Ralph dort geredet und daraufhin versucht die Abläufe in eine Flowchart zu packen. Diese wollte ich mir dann bestätigen lassen und Ralph hat die gleich mal bei einer Besprechung seinen Leuten gezeigt, was mich überrascht, aber auch gefreut hat, auch wenn sich die Leute dort nicht sehr erfreut zeigten, dass da plötzlich ein Praktikant ankommt und versucht innerhalb kürzester Zeit zu verstehen wie ihr Laden läuft. Naja, die Flowchart wurde von Holger ziemlich verrissen (verbal) und er hat mich zu einer ausführlichen Einführung seines "Homeshops" (so heißt das nämlich offiziell) für den nächsten Tag eingeladen... Ausführlich hieß am Ende drei Stunden und mal wieder eine Flut an Informationen... Und dabei ging es nur um ein Triebwerkstyp. Ich bin jedes mal wieder fasziniert von der Komplexität! Manchmal ist es auch etwas frustrierend, denn es gibt dadurch auch fast immer einen Faktor, den man vergessen hat, wenn man eine Optimierungsidee hat... Naja, ist eine Herausforderung! ;-) Freitag abend wollten wir eigentlich ins Mascotte, aber irgendwie sind wir, nachdem wir uns vorher beim Felix getroffen hatten dann doch dort versumpft und haben (ein bisschen ;-) ) Wodka getrunken und lustige Unterhaltungen geführt... Und (mal wieder) war ich erst wieder um halb sechs im Bett. Irgendwie ist hier die Freizeit teilweise strapaziöser als die Arbeit! ;-) Naja... Auf jeden Fall wurde dann gestern auch nix drauß, mal den gerade geöffneten Weihnachtsmarkt zu begutachten. Aber da es im Moment sowieso (immernoch) recht warm ist, wär da nicht so die Atmosphäre aufgekommen, glaub ich... ... link (0 Kommentare) ... comment Dienstag, 21. November 2006
der Herbst kommt...
josua, 22:13h
Jetzt wird's aber mal wieder Zeit, dass ich über die zahllosen (verdammt... das sollte ein Gegenteil von "zahlreich" werden! ;-) ) Ereignisse berichte, die mir widerfahren sind:
Letzen Mittwoch waren wir mit den StudiVZ-Leuten im Lady Hamilton (irgendwie zieht's uns da immer wieder hin, obwohl es ja ewig viel Auswahl an anderen Läden gibt...) zum Fußball schauen. Die hatten uns dort extra n Eck mit ner Übertragung des deutschen Spiels (gegen Zypern) eingerichtet. Auch wenn das Spiel eher lahm war... Die Schweizer hingegen (das Spiel wurde auf Leinwand übertragen) hätten Brasilien ja am Ende beinahe noch ein Unentschieden abgerungen... War ganz cool... ![]() Fußball-schauen im Lady Hamilton Am Wochenende gings dann das erste Mal nach Hause. Und hab dort wohl grad den Herbsttag erwischt, an dem die Blätter grad noch an den Bäumen hängen, aber schon gelb sind... Saucool! War auf jeden Fall mal wieder schön, auch wenn mich am Samstag die Müdigkeit dermaßen übermannt hat, wie ichs schon lange nicht mehr erlebt habe... Naja... Auf jeden Fall hab ich mich Sonntag abend dann, nachdem ich das Wochenende eher entspannt verbracht habe (und lecker bekocht wurde... :-) ) auf den Weg zurück gemacht. Plan war, um zehn in Zürich zu sein. Bei Lörrach, kurz hinter Lahr (ca. 40 Minuten von Achern weg) hatte dann jemand allerdings die (in vieler Hinsicht) schlechte Idee, sich vor einen Zug werfen zu müssen, was meinen ICE dann auch erstmal zu einem Zwangsstopp veranlasste. Ich finde es ja echt schlimm, wenn sich jemand auf diese Weise umbringt (man stelle sich nur die letzten Sekunden vor, in denen man den Zug auf sich zu rasen sieht, bzw. als Zugführer, wenn man in absoluter Machtlosigkeit weiß, dass man gleich einen Menschen töten wird...), aber irgendwie fehlt mir für diese Form auch jede Art von Verständnis! Abgesehen von den (zwar recht harmlosen, aber auch vollkommen überflüssigen) Verzögerungen für die Fahrgäste in den vielen Zügen, ist das was man dem Zugführer und den Helfern antut einfach nur verabscheuungswürdig und egoistisch (wobei der Getötete nicht mal einen Nutzen für sich selbst daraus zieht). Naja, mein (im Zusammenhang mit Tod und Traumatisierung doch eher kleines) Problem war dann auf jeden Fall, dass ich mit fünf Stunden Schlaf in den Montag startete und diese Gelegenheit (?) auch direkt mal nutzte um das erste Mal unfreiwillig "auszuprobieren" was passiert, wenn ich verschlafenerweise meinen Flughafen-Zugangsausweis zu Hause liegen lasse. Und ich muss sagen: Es macht (noch) weniger Spaß als man annehmen könnte. Mit unfreundlicher Pfortenfrau ("haben sie keine Geduld?" Ich glaube Geduld ist hier eine moralische Eigenschaft wie Ehrlichkeit oder Aufrichtigkeit) reden - zum Ausweisbüro marschieren - warten bis das Ausweisbüro aufmacht - Ersatzausweis abholen - zurück zur Firma marschieren - merken, dass das alles eine Stunde gedauert hat, die man abends länger bleiben darf - verschlafen und mit schlechter Laune sein Tagesgeschäft tun - die Kollegen (schlechte Laune hält an) nach Hause gehen sehen - eine Stunde länger bleiben - zum Ausweisbüro marschieren - merken, dass die S-Bahn erst in 20 Minuten fährt - bei McDonalds abendessen - merken, dass McDonalds sich für ein ernsthaftes Abendessen nur begrenzt eignet... Zu Hause angekommen bin ich um halb sieben. Um neun gings ins Bett... Das nenn ich einen misslungenen Tag! ;-) Dafür war ich heute ausgeschlafen und damit guter Laune und habe die (für meine Arbeit positive, weil optimierbare) Entdeckung gemacht, dass bei SR Technics noch das Recht des Stärkeren zu gelten scheint. Die Priorisierungsmthode in der Aufarbeitung läuft laut Disponenz nach dem Prinzip "wer am lautesten schreit, dessen Teil ist am wichtigsten!". Ein interessantes Prinzip wie ich finde. Die spannende Frage ist nun, ob wir es schaffen, diesen (eindeutig nicht optimalen!) Zustand zu ändern... Denn scheinbar haben das schon andere probiert... Die Zeit wird's zeigen! ... link (0 Kommentare) ... comment Samstag, 11. November 2006
das waren noch Zeiten...
josua, 20:54h
Und nochmal was (entfernt) zum Thema Vordiplom. Lukas hat wohl etwas in seiner elektronischen Vergangenheit gekramt und eine IRC -History von alten TZ-Zeiten gefunden... (TZ ist die technische Zeichnung, die wir im ersten Semester machen mussten. Abgabetermin war (soweit ich mich erinnere) am 16. Februar.) Da das ganze etwas länger ist, hab ich das mal in einen eigenen Beitrag gepackt.
Starring: Lukas as Double.L Michael as extus Reinhold as Horscht Josua as JoDeBaba Genial, worüber wir uns damals Gedanken gemacht haben... ;-) Joa, und vielleicht an dieser Stelle auch noch mal einen dankenden Gruß an die Kollegen, "die das alles erst möglich gemacht haben". ;-) ... link (1 Kommentar) ... comment Dienstag, 7. November 2006
GENX
josua, 19:10h
Hab heute einen sehr detaillierten Schnitt und einige schöne Animationen zum GENX -Triebwerk (entwickelt für die 787 , inzwischen aber auch für A380 und 747 angeboten) entdeckt.
![]() hier gibt's das ganze in (sehr!) groß. Und hier gibt's die Animationen. Anschauen lohnt sich! :-) Wir haben diese Maschine außerdem nicht. Ich denke es würde schon allein an den ganzen Komposit-Meterialien scheitern, für die wir einfach nicht ausgestattet wären. Heute war noch TT-Mitarbeiterinformation. TT ist die Triebwerks-Maintenance- (im Gegensatz bspw. zu TU = Flugzeug-Maintenance) und ist meine übergeordnete Abteilung (ich gehör ja zu TTL, also der Triebwerks-Maintenance-Line = der die Wartung machenden Abteilung im Gegensatz bspw. zu TTC, die den Kundenkontakt hält). Und was da wieder für Zahlen in der Präsentation meines Chef-Chefs zu lesen waren - Hammer! Umsatzerwartung für 2007: 80 Mio $. Ich kann nicht einschätzen, ob das für eine Firma dieser Größe viel ist, aber dieser Wert nur mal zum Vergleich. Denn eine andere Zahl war: derzeit befinden sich 120 Mio $ als (mehr oder weniger) totes Kapital einfach nur an Kreislaufmaterial im Shop selbst. D.h. würde man morgen allen Kundenbesitz aus der Firma werfen und die verbleibenden Triebwerksteile in der Line verkaufen hätte man mal schnell 1,5 Jahresumsätze in der Hand. Fand ich sehr beeindruckend. Und: Es soll ein "offizielles" Projekt geben, dass unseren Job, nämlich die TAT (wer's [aus guten Gründen! ;-) ] schon wieder vergessen hat: Turn-Around-Time, das Schlagwort schlechthin! = Zeit , die bis zum "repariert"-Zustand des Triebwerks benötigt wird) massiv zu verkürzen, von derzeit ~90 auf 50 Tage, übernimmt. Man könnte das natürlich jetzt so interpretieren, dass wir Vorarbeit leisten für deren Arbeit... Da unsere Mittel aber doch schwer begrenzt sind, dieses neue Projekt jedoch einen Projektleader bekommt, der sich 100% mit dieser Sache beschäftigt, sehe ich das eher nüchtern als professionelle Wiederauflage unseres Tuns. Naja... Man muss halt hinnehmen, dass man nur Praktikant ist... ... link (0 Kommentare) ... comment ... nächste Seite
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