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Dienstag, 21. November 2006
der Herbst kommt...
josua, 22:13h
Jetzt wird's aber mal wieder Zeit, dass ich über die zahllosen (verdammt... das sollte ein Gegenteil von "zahlreich" werden! ;-) ) Ereignisse berichte, die mir widerfahren sind:
Letzen Mittwoch waren wir mit den StudiVZ-Leuten im Lady Hamilton (irgendwie zieht's uns da immer wieder hin, obwohl es ja ewig viel Auswahl an anderen Läden gibt...) zum Fußball schauen. Die hatten uns dort extra n Eck mit ner Übertragung des deutschen Spiels (gegen Zypern) eingerichtet. Auch wenn das Spiel eher lahm war... Die Schweizer hingegen (das Spiel wurde auf Leinwand übertragen) hätten Brasilien ja am Ende beinahe noch ein Unentschieden abgerungen... War ganz cool... ![]() Fußball-schauen im Lady Hamilton Am Wochenende gings dann das erste Mal nach Hause. Und hab dort wohl grad den Herbsttag erwischt, an dem die Blätter grad noch an den Bäumen hängen, aber schon gelb sind... Saucool! War auf jeden Fall mal wieder schön, auch wenn mich am Samstag die Müdigkeit dermaßen übermannt hat, wie ichs schon lange nicht mehr erlebt habe... Naja... Auf jeden Fall hab ich mich Sonntag abend dann, nachdem ich das Wochenende eher entspannt verbracht habe (und lecker bekocht wurde... :-) ) auf den Weg zurück gemacht. Plan war, um zehn in Zürich zu sein. Bei Lörrach, kurz hinter Lahr (ca. 40 Minuten von Achern weg) hatte dann jemand allerdings die (in vieler Hinsicht) schlechte Idee, sich vor einen Zug werfen zu müssen, was meinen ICE dann auch erstmal zu einem Zwangsstopp veranlasste. Ich finde es ja echt schlimm, wenn sich jemand auf diese Weise umbringt (man stelle sich nur die letzten Sekunden vor, in denen man den Zug auf sich zu rasen sieht, bzw. als Zugführer, wenn man in absoluter Machtlosigkeit weiß, dass man gleich einen Menschen töten wird...), aber irgendwie fehlt mir für diese Form auch jede Art von Verständnis! Abgesehen von den (zwar recht harmlosen, aber auch vollkommen überflüssigen) Verzögerungen für die Fahrgäste in den vielen Zügen, ist das was man dem Zugführer und den Helfern antut einfach nur verabscheuungswürdig und egoistisch (wobei der Getötete nicht mal einen Nutzen für sich selbst daraus zieht). Naja, mein (im Zusammenhang mit Tod und Traumatisierung doch eher kleines) Problem war dann auf jeden Fall, dass ich mit fünf Stunden Schlaf in den Montag startete und diese Gelegenheit (?) auch direkt mal nutzte um das erste Mal unfreiwillig "auszuprobieren" was passiert, wenn ich verschlafenerweise meinen Flughafen-Zugangsausweis zu Hause liegen lasse. Und ich muss sagen: Es macht (noch) weniger Spaß als man annehmen könnte. Mit unfreundlicher Pfortenfrau ("haben sie keine Geduld?" Ich glaube Geduld ist hier eine moralische Eigenschaft wie Ehrlichkeit oder Aufrichtigkeit) reden - zum Ausweisbüro marschieren - warten bis das Ausweisbüro aufmacht - Ersatzausweis abholen - zurück zur Firma marschieren - merken, dass das alles eine Stunde gedauert hat, die man abends länger bleiben darf - verschlafen und mit schlechter Laune sein Tagesgeschäft tun - die Kollegen (schlechte Laune hält an) nach Hause gehen sehen - eine Stunde länger bleiben - zum Ausweisbüro marschieren - merken, dass die S-Bahn erst in 20 Minuten fährt - bei McDonalds abendessen - merken, dass McDonalds sich für ein ernsthaftes Abendessen nur begrenzt eignet... Zu Hause angekommen bin ich um halb sieben. Um neun gings ins Bett... Das nenn ich einen misslungenen Tag! ;-) Dafür war ich heute ausgeschlafen und damit guter Laune und habe die (für meine Arbeit positive, weil optimierbare) Entdeckung gemacht, dass bei SR Technics noch das Recht des Stärkeren zu gelten scheint. Die Priorisierungsmthode in der Aufarbeitung läuft laut Disponenz nach dem Prinzip "wer am lautesten schreit, dessen Teil ist am wichtigsten!". Ein interessantes Prinzip wie ich finde. Die spannende Frage ist nun, ob wir es schaffen, diesen (eindeutig nicht optimalen!) Zustand zu ändern... Denn scheinbar haben das schon andere probiert... Die Zeit wird's zeigen! ... comment |
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Letzte Aktualisierung: 2007.03.24, 21:11 status
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