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Mittwoch, 25. Oktober 2006
Woche 4
josua, 21:22h
Junge, Junge... Jetzt bin ich schon fast n Monat hier. Tag um Tag rast hier ganz schön durch... Und das ohne, dass ich eigentlich von stressigen Arbeitstagen reden kann.
Denn die bestehen zur Zeit hauptsächlich (immer noch) daraus, zweimal am Tag die aktuelle Position der Teile rauszufinden, diese Daten zu digitalisieren, Leuten, die wichtige Informationen haben sollen (und einen aber auch gerne mal an andere Leute weiterverweisen, die das doch eigentlich viel besser wissen :-/ ) hinterherzurennen, zu priorisieren und zu optimieren (wollte mal wieder was nichtssagendes einbauen ;-) ). Nicht sehr spannend, aber das wird jetzt so vielleicht noch max. 1,5 Wochen weitergehen, bevor das Auswerten losgeht. Und da wir langsam aber sicher einen riesigen Haufen (inzwischen sogar methodisch schön aufgenommene) Daten haben. Was toll ist: Langsam verstehe ich tatsächlich, wenn sich Leute aus der Firma mit Abkürzungen und in Sdenglisch (Schweizerdeutsch-Englisch ;-) ) unterhalten. HPT, HPC, TTLR, TTWAQ, Modul 21 oder (vorsicht: Englisch + Schweizerdeutsch!) chkru - i - zi (= QEC = Quick Engine Change = Modul zur Aufnahme von Rohren und Leitungen, das in einer speziellen Abteilung seperat gesteuert wird) - alles (beinahe) kein Problem mehr! :-) Und hin und wieder hat man dann auch mal wieder Zeit sich Gedanken über Konstruktionsdetails zu machen (warum sind die Air-Seals eigentlich in Honeycomb-Form?) ... [ oh, je... ich versuch's jetzt auch für den Triebwerksmaintenance-Uninteressierten wieder interessant zu machen! ] Wenn ich hier fertig bin kann ich also qasi ein Triebwerk blind benennen (man wird sehn... ;-) ). Mir sind die letzte Zeit außerdem einige lustige Besonderheiten der Schweiz aufgefallen: - Die Sprache: Naja, jeder kennt das Schweizerdeutsch. Und ich habe auch schon geschrieben, dass es teilweise echt schwer zu verstehen ist (vergleichbar vielleicht mit dem Holländischen) . Aber anders als deutsche Dialekte, die ja teilweise als Übel angesehen werden, sind die Schweizer eher einem Konflikt ausgesetzt: Sie identifizieren sich mit ihrer Sprache, die andererseits keine klar definierte ist... Das zeigt sich zum Beispiel im Radio: das normale Programm ist in Schweizerdeutsch, klar... Aber die Nachrichten sind bunt gemischt: Hauptnachrichtentexte: Hochdeutsch; Berichte von Reportern (und deren Ankündigung): Schweizerdeutsch; Sport, Wetter: Schweizerdeutsch. Teilweise werden auch Emails in Schweizerdeutsch geschrieben ("Grüezi zäma...."). Sehr lustig. - Gratis-Zeitungen: Morgens in der Tram / im Bus sieht man kaum jemanden ohne dieses übelste Boulevardblatt "20 Minuten". Ich glaube die Schweizer sind ein so hochleistungsorientiertes Volk, dem es unangenehm ist, mal nichts zu tun zu haben, bzw. wenn jemand anderes das denken könnte, dass sie sogar morgens das Opfer auf sich bringen, dieses Bild-Zeitungs-mäßige Sensationsblatt geistig (soweit man seinen Geist dazu braucht) aufzusaugen. Abends gibt's das ganze Schauspiel dann nochmal (nicht ganz so heftig) mit der "heute"... Seltsames (und vielleicht trotzdem nicht wirklich berichtenswertes) Phänomen. Wie man sieht: Wenig Neues, viel Lahmes... Aber vielleicht wirds ja nächstes mal interessanter? *Akte X Musik* ;-) to be continued... ... link (3 Kommentare) ... comment ... older stories
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Letzte Aktualisierung: 2007.03.24, 21:11 status
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